Liebe Eltern,
Schule mit eingeschränktem Betrieb wie derzeit (vom Ministerium Szenario A genannt) bedeutet nicht Schule wie immer oder Normalbetrieb. Normal ist nur, dass Ihre Kinder hier sind.
Wir trennen Kinder voneinander, indem wir sie in Kohorten einteilen, müssen ständig aufpassen, dass sie sich nicht „mischen“, dass alle Abstand halten und/oder Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
Ständig schwebt die Gefahr des Szenario B oder C im Raum.
Aber derzeit gehen wir mit Szenario A um, ab Montag nochmal eingeschränkt durch die Maßnahmen von Bundes- und Landesregierung.
Wir planen unseren Unterricht und unser Schulleben immer so, als wäre alle normal und prüfen unmittelbar vor jeder Aktion, jeder Veranstaltung, jeder Besprechung, ob das zu dem jeweiligen Zeitpunkt angemessen ist.

Am 26.10 wurde mit der Polizei gemeinsam entschieden, die Übungen am Fahrradsimulator (geplant für den 27.10.) zu verschieben.
Ebenso die Übungen in der Blackbox.
Am 27.10. wurde geprüft, ob der Waldtag mit dem Regionalen Umweltzentrum angemessen ist und durchgeführt.
Am 30.10. wird geprüft, ob die Präventionsveranstaltung durchgeführt werden kann usw.
Für den Elternsprechtag wird ein besonderes Modell entworfen, dass Eltern und Lehrkräften Entscheidungsspielraum, die eigene Gefährdung betreffend, einräumen soll.
Alles ist ständig im Fluss, manche Entscheidung ist falsch und wird korrigiert.
Über Anregungen und gute Ideen freue ich mich, auf die eingehenden Beleidigungen könnte ich verzichten.
Es gibt keine „einsamen“ Entscheidungen, sondern immer nur im Team besprochene und sorgsam abgewogene.

Mit freundlichen Grüßen
U. Janssen, Rektor