Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

mit Blick auf den Kalender werden Sie sich fragen, wie wir mit Karneval / Fasching / Rosenmontag / Veilchendienstag umgehen sollten und werden.
Es hat deswegen viele Gespräche im Team gegeben, die viele Ideen, Varianten und Vorstellungen sehr unterschiedlicher Art offenbarten. Wir haben versucht, diese einzufangen und abzuwägen.
Im Kontext von Lockdown, Pandemiegeschehen und allgemeiner Unsicherheit ist definitiv nicht die Zeit für ein fröhliches Fest quer durch die ganze Schule!
Bei den derzeit gültigen Hygiene- (und Vernunft)regeln können wir keine Buffets aufbauen, nicht tanzen, nicht singen, nicht toben, nicht polonaisen, keine Gruppen vermischen.
Außerdem sollten wir Kinder nicht in Kostümen kommen lassen, die sie in „wilde“ Rollen fallen lassen. Also derzeit kein Kostümfest und somit kein Verkleiden.
Allerdings besteht, gerade für unsere Kinder, ein riesiges Bedürfnis zur Kommunikation, zum Miteinander, zum Spielen und Reden.
DAS sollten wir ermöglichen und überlegen, welche Ziele wir verfolgen, wenn wir begründen wollen, weshalb der Rosenmontag (und bei weiterer Gruppenteilung auch der Veilchendienstag) besonders sein sollten.

– Fasching ist das letzte Aufbäumen vor der christlichen Fastenzeit, das ist Tradition.
– Es sollte dem entsprechend anders als sonst gegessen und getrunken werden können.
– Wir wollen die Kinder miteinander interagieren lassen (das schließt Vieles ein)
– sei sollen durchaus miteinander Spielen.
– es soll ein besonderer Tag werden.

Also was geht?
Wir führen eine zweistündige Spielezeit in den ersten beiden Stunden, mit anschließendem ausgiebigem Frühstück mit allem, was Kinder für sich selber mitbringen mögen, auch Süßigkeiten und Getränken, die sonst vermeiden in der Schule.
Die Gestaltung innerhalb jeder einzelnen Klasse am Montag (und evt. am Dienstag) obliegt den Klassenleitungen.
Die Hygieneregeln sind komplett einzuhalten – sie sind Gesetz, Erlass, Verordnung und gesellschaftlicher Konsens.
Trotzdem sollten diese zwei Stunden BESONDERS sein und den Kindern FREUDE bereiten.
Das halten wir für einen sinnvollen und durchführbaren Kompromiss zwischen „gar nichts machen“ und „feiern, was das Zeug hält“.
Wir werden nicht alles, was jetzt ausfällt, nachholen können – wir müssen lernen, in vernünftigem Kontext das Beste aus jeder einzelnen Situation herauszuholen.

Geben Sie Ihren Kind „feierliches Essen und Trinken“ für den Eigenbedarf mit.
Die Kinder dürfen in Absprache mit den Klassenleitungen Spiele mitbringen, wir sind mit Desinfektionstüchern ausgestattet.
Wir suchen kontaktarme Spiele heraus. So wird es ein angemessener Tag werden.

Mit freundlichen Grüßen
U. Janssen, Rektor